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"Gemeinsam gewinnen."

Unter diesem Motto fand an der Kaufmännischen Schule Crailsheim in der Woche vom 12. bis 16. November, eine zweitägige Projektphase in Kooperation mit der DGB-Jugend statt.

Im Rahmen des Projekts "Demokratie und Mitbestimmung" erhielten die SchülerInnen einen Einblick in die Inhalte, Geltung und Entstehung von Tarifverträgen. Zudem lernten Sie Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung kennen und es wurde den Jugendlichen Unterstützung bei Problemen in der Ausbildung angeboten.

Die Projekttage, die seit 2006 bereits bundesweit auf Berufsschultour gehen, richteten sich insbesondere an die kaufmännischen Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Lehrjahr. Hier wurde mit jeweils zwei Klassen aus den Branchen Einzel-, Industrie- und Großhandel sowie Büromanagement ein ganzer Vormittag bzw. Nachmittag gestaltet. Diese erarbeiteten sich in Absprache mit dem zuständigen Fachlehrer für Geschichte und Gemeinschaftskunde Herrn Möller und unter Führung zweier Coaching-Teams die Grundlagen gewerkschaftlicher Arbeit und deren gesellschaftliche Aufgaben. Fragen wie "Demokratie, was hat das mit mir zu tun?, Auszubildendenvertretung, was ist das denn?", oder "Wer hilft mir bei Problemen im Betrieb?" wurden in den Fokus der Projekttage gerückt. So wurde den SchülerInnen ebenso ermöglicht, in persönlichen Gesprächen von ihren eigenen betrieblichen Erfahrungen zu berichten. Nicht direkt am Projekttag beteiligte Klassen hatten die Möglichkeit, sich in der Pause bei Kaffee und Plätzchen an einem Info-Stand in der Aula rund um das Thema betriebliche Mitbestimmung zu informieren.

Unter der Fragestellung "Was kann ich selbst tun?" erhielten die Azubis darüber hinaus Anregungen für eigenes solidarisches und soziales Engagement am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Gesellschaft. Gemeinschaftskundelehrer Möller sieht gerade an dieser Stelle die besondere Verantwortung seines Faches: "Selbständiges Denken sowie Teilhabe und Mitwirkung an politischen Prozessen sind zentrale Elemente des Gemeinschaftskundeunterrichts und unabdingbar für eine demokratische Zukunftsgestaltung."

 

Malte Möller

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