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Hot Dog Projekt ein voller Erfolg!

Gewinnorientierung nicht ohne guten Zweck
Das Bild zeigt die Projektklasse mit den beiden Lehrkräften Juliana Kretschmaier (vorne links) und Silke Hoffmann (vorne rechts)

Die Klasse 2BM1 (Kaufleute für Büromanagement) der kaufmännischen Berufsschule an der KSCr stellte im Rahmen des BWL Unterrichts ein beeindruckendes Projekt auf die Beine: sie planten, organisierten und führten einen "Hot-Dog-day" an der KSCr durch. Pro verkauftem Hot-Dog gingen 10 Cent an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und auch so konnte ein aufgestelltes Spendenschwein befüllt werden, das viele Schüler und Lehrer tatkräftig fütterten, wie Elisabeth Ganje und Janina Habelt aus der Projektklasse während ihrer Schicht am Verkaufsstand beobachteten. Das Marketingprojekt initiierten die beiden BWL-Lehrkräfte der Klasse, Silke Hoffmann und Juliana Kretschmaier: "Wir konstruierten eine Lernsituation zum Thema "Kunden binden und akquirieren". Zuerst eigneten sich die Schüler theoretisches Hintergrundwissen in den Bereichen Marktforschung, Kundenstruktur und Marketing an und mussten das dann auf ein Konzept für den "Hot-Dog-day" an der Schule anwenden. Das stellt eine perfekte Verbindung zwischen Theorie und Praxis dar." Da die Schüler mit einem hohen Gewinn gerechnet haben, wollten sie damit auch Gutes tun, wie Anna Leidig, Schülerin der Klasse, berichtet: "Uns ist nicht nur die Gewinnorientierung wichtig gewesen, sondern auch der gute Zweck!". So sei die Klasse auf die DKMS gekommen. Dank selbst gestalteter Werbung war der Ansturm auf den Hot-Dog-Stand dann auch sehr groß, sodass insgesamt 100 Euro an die DKMS gespendet werden können. Viktor Medvedev und Sabrina Lupton freuten sich darüber, obwohl die Umsetzung des Konzepts tatsächlich etwas anspruchsvoller gewesen sei als zunächst gedacht. Man merkte den Schülerinnen und Schülern an, dass sie sich ihrem Projekt trotz hohem Aufwand mit viel Herz hingaben. So besorgten sie beispielsweise noch spontan Hot-Dog-Kostüme und Kopfbedeckungen, in denen Julian Wagner und Chris Brückner-Melber ihre Hot-Dogs verkauften. Sowohl die Klasse selbst als auch die beiden Lehrerinnen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und auch bei den Konsumenten kam das Projekt gut an: "Es schmeckt richtig gut. Wir sollten so etwas am besten regelmäßig an der KSCr haben!", meinten einige Schüler einer anderen Berufsschulklasse. So zeigte sich erneut, dass der Schulalltag an der KSCr gemäß des Schulmottos immer wieder "mehr als Schule" ist.

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